InselhĂŒpfen in Krabi

Zum Abschluss unserer Thailandreise ging es nochmals an den Strand 😉 Wir fuhren vom Khao Sok Nationalpark zurĂŒck nach Krabi und dann mit dem Longtail Boot weiter nach Railay, dem ultimativen Dschungelterrain fĂŒr Kletterfanatiker, in wessen Krabis fantastische Kalksteinformationen ihren dramatischen Höhepunkt erreichen!

Unseren ersten Tag verbrachten wir mit Relaxen am Strand und genossen den grossartigen Ausblick auf die Karstfelsen, welche rundum Railay aus dem azurblauen Wasser ragen. Wie diese Felsen ihre Farbe je nach Lichteinstrahlung wechseln ist einfach atemberaubend.

Zur Abwechslung ging es heute mit dem Longtail Boot auf Inselerkundung. Unser erster Stopp galt den Tup Inseln, welche bei Ebbe mit der HĂŒhnchen Insel verbunden sind. Dort angekommen war zu unserem GlĂŒck noch Ebbe und wir ĂŒberquerten direkt die Sandbank zur HĂŒhnchen Insel wo wir einen wunderschönen Ausblick ĂŒber die beiden Tup Inseln geniessen konnten! Nach einer Stunde Inselerkundung war es leider nicht mehr möglich die Sandbank zu ĂŒberqueren um zu unserem Boot zu kommen
 Patrick wollte kurz rĂŒber schwimmen, dies wurde ihm jedoch aufgrund der vielen Chinesen die nicht schwimmen können, verweigert 🙁 FĂŒr ein kleines Trinkgeld brachte uns glĂŒcklicherweise ein anderes Longtail Boot wieder zurĂŒck. Zu unserem Erstaunen konnten wir aber auch hier unser Boot nicht finden und entschieden uns mal beim FundbĂŒro nachzufragen und tatsĂ€chlich dauerte es nicht lange bis unser Boot wieder auftauchte 😉 Nach einem Stopp zum Schnorcheln bei der HĂŒhnchen Insel schipperten wir weiter zur Poda Insel, auf welcher wir nach einem kleinen Mittagessen die restlichen Stunden mit Baden und Sonnenliegen verbrachten – einfach traumhaft!

Nach einem weiteren Strandtag wollten auch wir eines der malerischsten Kletterreviere in Aktion erleben und entschieden uns den Kletterpfad, welcher durch eine dschungelbedeckte Klippe hinauf zur versteckten Lagune Sa Phra Nang sowie einem Aussichtpunkt fĂŒhrt, zu ĂŒberqueren. Da es ĂŒber Nacht geregnet hat, war der Pfad eine reine Rutschpartie
 Schweissgebadet beim Aussichtspunkt angekommen, konnten wir eine spektakulĂ€re Aussicht ĂŒber die Klippen von Railay auf das azurblaue Meer geniessen. Geblendet von dieser Aussicht kletterten wir weiter zur versteckten Lagune Sa Phra Nang, in welcher es leider auch kein kaltes Bier gab. Wieder unten freuten wir uns bereits auf den morgigen Muskelkater und genossen nach einer AbkĂŒhlung im Meer einen kĂŒhlen Cocktail 🙂

Nach sechsunddreissig Tagen Thailand heisst es nun Abschied nehmen von diesem wunderschönen Land mit seinen gigantischen Inseln, phÀnomenalem Essen und mystischen Tempeln. Wieder ein Land, wessen Kultur und Landschaft total anders als das bereits bereiste ist. Wir lieben es und freuen uns schon auf die nÀchste Destination. Bis bald Eure Coconuts!

 

Natur pur im Khao Sok Nationalpark

Von Koh Phi Phi Don zog es uns mit der FĂ€hre weiter nach Krabi, von wo aus wir zum Khao Sok Nationalpark fuhren. Das Alter dieses Tieflanddschungels, welcher als feuchtestes Gebiet Thailands gilt, wird auf ĂŒber hundertsechzig Millionen Jahre geschĂ€tzt und macht ihn somit zu einem der Ă€ltesten RegenwĂ€lder der Welt! Nach zirka fĂŒnf Stunden Reisezeit endlich im Park angekommen, bezogen wir unser Baumhaus inmitten des Regenwaldes und genossen das Zwitschern der Vögel sowie das Rauschen der umliegenden BĂ€ume 🙂

Am nĂ€chsten Morgen ging es zum Cheow Lan See auf welchem wir mit dem Longtail Boot durch die phĂ€nomenale Landschaft aus Kalksteinformationen, welche zum Teil vom ĂŒppigen Regenwald ĂŒberwuchert wurden, bis zu unserer nĂ€chsten Unterkunft inmitten des Sees fuhren. Dort angekommen, gab es zuerst ein viel zu reichhaltiges Mittagessen, ehe wir unseren schwimmenden Bungalow beziehen konnten und die nĂ€chsten Stunden mit Baden und Kajak fahren auf dem SĂŒsswassersee verbrachten. Anschliessend wanderten wir im Schlamm durch das Dickicht des Regenwaldes bis zu einer Lagune, in welcher bereits ein Bambusboot auf uns wartete um uns zur Korallen Höhle zu bringen. In der Höhle durften wir wunderschöne Stalagmiten und Stalaktiten bewundern, bevor wir uns zum Relaxen wieder auf den Weg zurĂŒck zu unserem schwimmenden Bungalow machten 🙂

Nach einer erholsamen Nacht auf Wasser und einer Dusche im See ging es mit dem Longtail Boot auf Morgensafari, wobei wir fĂŒnf verschiedene Arten von Hornvögeln sowie diverse Makaken und Gibbons beobachten konnten wĂ€hrend wir entlang des wunderschönen Regenwaldes fuhren 🙂 Danach gab es zuerst ein kleines FrĂŒhstĂŒck, bevor wir die restlichen Morgenstunden beim Baden und Lauschen des Vogelgezwitschers in dieser gigantischen Kulisse genossen. Abschliessend hiess es nochmals Seeerkundung mit dem Longtail Boot ehe wir uns auf den RĂŒckweg zu unserem Baumhaus machten.

An unserem letzten Tag  erforschten wir den saftgrĂŒnen Regenwald beim Elefantentrekking bis zu einem Fluss in welchem wir mit dem DickhĂ€uter baden konnten. ZurĂŒck in unserem geliebten Baumhaus entspannten wir am spĂ€teren Nachmittag bei einer Massage bevor unsere vorĂŒbergehende Hauskatze auf Besuch kam um ihre Streicheleinheiten abzuholen und mit uns die Stille der Natur zu geniessen. Bis bald Eure Coconuts!

 

SĂŒdseefeeling in Koh Phi Phi

Nachdem Patricks Zeh wieder genesen war, verliessen wir Phuket in Richtung SĂŒden und fuhren mit der FĂ€hre zur Insel Koh Phi Phi Don, einer der beliebtesten Touristenspots sowie die Insel Thailands, welche durch den Tsunami im 2004 am Meisten in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nach unserer Ankunft am Tonsai Pier liessen wir uns mit einem Longtail Boot zu unserer Unterkunft fahren und waren vom Anblick der kristallklaren Andamanensee entzĂŒckt.

Vor Sonnenaufgang fuhren wir im Dunkeln mit dem Longtail Boot vorbei an den rauen Klippen von Koh Phi Phi Leh zum Maya Bay, der malerischen Lagune auf welcher sich Leonardo Di Caprio in der Verfilmung von Alex Garands Roman „The Beach“ einen Joint genehmigte
 Seither ist dieser Traumstrand weltberĂŒhmt und zieht tĂ€glich tausende Besucher an! Daher konnten wir es kaum glauben, dass wir diesen bezaubernden Ort als Erste betreten konnten 🙂 Nachdem wir das Paradies zu Fuss und im Wasser erkundet haben und die Menschenmassen langsam riechen konnten, tuckerten wir mit dem Boot noch ein bisschen rund um Koh Phi Phi Leh und bewunderten die wunderschönen SandstrĂ€nde inmitten der bizarren Felsformationen sowie die facettenreiche Wasserwelt beim Schnorcheln im warmen Nass. Hungrig zurĂŒck in unserer Unterkunft angekommen, hiess es zuerst mal FrĂŒhstĂŒcken bevor wir uns auf den Weg zum Inselaussichtspunkt machten. Nach einer zirka drei Kilometer langen Wanderung schweissgebadet dort angekommen, wurden wir mit einem phĂ€nomenalen Blick ĂŒber Koh Phi Phi belohnt. We love it, ausser das wir wieder zurĂŒck mĂŒssen, bevor wir den restlichen Tag am Strand ausklingen lassen können 😉

Von der Wasserwelt rund um Koh Phi Phi begeistert, besorgten wir uns am nĂ€chsten Tag wieder zwei Taucherbrillen mit Schnorchel um diese noch weiter zu erkunden. Es war unglaublich wie viele und unterschiedliche Fische direkt am Strand auf uns warteten. Kaum ins tĂŒrkisblaue Wasser abgetaucht und wir waren von SchwĂ€rmen aus bunten Fischen umgeben. Wir fĂŒhlten uns wie im Aquarium und der Tag am Strand verging wie im Flug 🙂 Bis bald Eure Coconuts!

 

Einzigartige Felsformationen in Phuket

Nachdem wir ganz im Norden von Thailand angekommen waren, flogen wir von Chiang Rai ĂŒber Bangkok nach Phuket, die grösste Insel Thailands und Perle der Andamanen See. Nach unserer Ankunft am Flughafen mussten wir zuerst zirka eine Stunde bis zu unserer Unterkunft nach Karon, wessen Strand mit seinen drei Kilometern LĂ€nge der zweitgrösste Strand Phukets ist, fahren. Noch nicht einmal eingecheckt, ĂŒbersah Patrick leider ein Loch in der Strasse und stiess seinen grossen Zeh so arg an, dass er kaum mehr laufen konnte und wir direkt wieder die HĂ€lfte des Weges zurĂŒck in den internationalen Spital Phukets fahren mussten. Dort angekommen, wurden seine Personalien aufgenommen, Fieber und Puls gemessen bevor er nach der Besprechung mit dem Arzt direkt in die Röntgenabteilung geschickt wurde. Nach einer kurzen Wartezeit erhielten wir die beruhigende Nachricht, dass der Zeh nur geprellt und nicht gebrochen ist 🙂 Danach hiess es Zahltag ehe wir mit Medikamenten und einer CD mit den Bildern der Röntgenaufnahmen wieder zurĂŒck zu unserer Unterkunft fahren konnten!

Unseren nĂ€chsten Tag verbrachten wir mit Sonnenbaden und schwimmen im glasklaren Wasser am Karon Strand. Zu unserem ĂŒberraschen, ist das Wasser voller Fische die ab und zu auch mal ein wenig an einem knabbern, so dass wir gerne auf die ĂŒberall angebotenen thailĂ€ndischen Fischspas verzichten können 😉

Da es Patricks Zeh mit den starken Schmerztabletten schon um einiges besser ging und Salzwasser ja bekanntlich gut fĂŒr die Heilung ist, fuhren wir am nĂ€chsten Tag mit einem Schnellboot zum Ao Phang Nga Nationalpark um die wunderschönen Kalksteinformationen zu bestaunen. Erster Stopp war die Koh Phanak Höhle, welche wir mit Baustellenhelm und Taschenlampe ausgestattet bis zu einer Mangrovenbucht durchquerten. Trotz Baustellenhelm kam Patrick beim RĂŒckweg leider nicht ohne Schramme davon 🙁 Nun ist aber genug! ZurĂŒck auf dem Boot ging es weiter zur Koh Hong Insel, wessen wunderschöne Kalksteinformationen und ĂŒberwucherten Höhlen wir auf dem Kanu erkundeten bevor wir zur weltberĂŒhmten James Bond Insel fuhren. Nach einer AbkĂŒhlung im tĂŒrkisklaren Wasser rund um die Treasure Insel, erkundeten wir das zweihundert Jahre alte muslimische Fischerdorf Koh Panyee, welches bis auf die ortseigene Mosche komplett auf Stelzen gebaut ist. Nach dem Mittagessen schipperten wir weiter durch die paradiesische Kulisse bis zur Koh Lawa Insel, wo wir den wundervollen Tag mit schwimmen am malerischen Strand ausklingen liessen.

Auch an den nĂ€chsten zwei Tagen genossen wir das Nichtstun am Karon Strand, was sicherlich auch zur Genesung Patricks Zehs beitrug, welcher schon wieder normal belastet werden kann 🙂 Zudem gönnten auch wir uns wie es sein muss eine Massage. Assunta probierte eine typische Thaimassage
 Das war ein Erlebnis, wie diese ThailĂ€nderin auf ihr rumturnte um jedes einzelne Körperteil zu dehnen, dass muss man mal erlebt haben 😉 Auch Essenstechnisch haben wir uns in Phuket mit Steaks und MeeresfrĂŒchten verwöhnen lassen. Zudem ging es fĂŒr Patrick wiedermal zum Coiffeur, welcher unkoordiniert an seinen Haaren rumschnitt so dass wir schlussendlich ohne Bezahlung den „Salon“ wieder verliessen und Assunta so gut wie möglich noch etwas ausbesserte 😉 Abgesehen von unserer kleinen PechstrĂ€hne und des unfĂ€higen Coiffeurs hat uns Phuket sehr gut gefallen und wir haben das Baden in dieser wunderschönen Kulisse in vollsten ZĂŒgen genossen! Bis bald Eure Coconuts!

 

Bizarre Tempelkunst in Chiang Rai

FĂŒr die dreistĂŒndige Fahrt von Chiang Mai ins zirka zweihundert Kilometer entfernte Chiang Rai, einer kleinen Stadt in der NĂ€he des goldigen Dreiecks, haben wir uns online einen VIP Bus gebucht. Bei der Bushaltestelle angekommen, staunten wir nicht schlecht als der Bus pĂŒnktlich auf die Minute losfuhr und wir im Innern anstatt vier nur drei riesige Sitze pro Reihe, welche ultimativ bequem waren, vorfanden. Wir fĂŒhlten uns wie in der „Business Class“ eines Flugzeuges, so macht das Busfahren Spass 😉

In Chiang Rai angekommen, schnappten wir uns bei unserer Unterkunft direkt zwei FahrrĂ€der um die Innenstadt zu erkunden. Los ging es vorbei am goldenen Uhrenturm sowie dem lokalen Markt und einigen Tempeln bis zum bekannten Wat Phra Kaeo wo der Smaragd Buddha, welcher nun in Bangkok steht, einst zu Hause war. Am Abend wagten wir uns auch hier wieder ins GetĂŒmmel des Sonntagsmarktes um das Standtreiben auf den unzĂ€hligen MarktstĂ€nden zu beobachten und uns mit HĂ€ppchen aller Art zu verköstigen 😉

Nach einem ausgewogenen FrĂŒhstĂŒck fuhren wir am nĂ€chsten Morgen direkt mit dem Roller zum Wat Rong Khun, welcher auch bekannt als der weisse Tempel von Chaing Rai ist. Bei diesem visionĂ€ren Werk des thailĂ€ndischen Malers und Architekten Chalermchai Kositpiat trifft moderne Kunst auf religiösen Symbolismus was uns von der ersten Minute an begeisterte! Der wunderschöne Anblick zog uns direkt in seinen Bann
 Trotz zum Teil sehr merkwĂŒrdiger Symbole und bösartiger Wesen ist dieser Tempel als Einheit ein grossartiges Meisterwerk! Danach fuhren wir zirka dreissig Kilometer auf die andere Seite der Stadt zum schwarzen Haus „Baan Dum“, welches als bizarres Werk des thailĂ€ndischen NationalkĂŒnstlers Thawan Duchaneewohl ausgestattet mit makabren Fellen und Tierknochen das Kontrastprogramm zum weissen Tempel bietet 😉 Zum Abschluss stoppten wir noch beim Wat Rong Suen Ten, welcher auch als der blaue Tempel von Chiang Rai bezeichnet wird und in seinem Innern mit wunderschönen Wandmalereien glĂ€nzt. Zur Erfrischung gönnten wir uns in einem nahe gelegenen Kaffeehaus einen Fruchtsaft bevor wir uns wieder auf den Weg zurĂŒck in unserer Unterkunft machten. Bis bald Eure Coconuts!